In der letzten Nacht hatte es ein leichtes Erdbeben in der Umgebung gegeben, ich war wach und die ganze Hütte hat gewackelt. Interessant so was mal mitzuerleben.
Nach dem Frühstück geht es los, etwas südlich von Vallenar besuchen wir einen zweiten Standort von Copiapoa vallenarensis. Die Pflanzen stehen am Fuß eines Berghanges. Leider ist es stark bewölkt bis nebelig, also kein gutes Licht um Fotos zu machen. Aber ein paar sind es dann doch geworden.
Danach geht es in ein Tal östlich von Vallenar zu einem Standort von Copiapoa rubispina. Schöne Pflanzen, sie ziehen sich über einen ganzen Berghang. Im Gegenlicht sieht man gut, woher sie ihren Namen haben.
Anschließend fahren wir weiter nach Norden und biegen nach Osten ab in ein Seitental. Bei El Donkey finden wir die ersten Copiapoa andina. Die Pflanzen stehen in einem steilen Felshang und sind von der Straße aus nicht zu sehen. Sie sind eher dunkelbraun bedornt. Nach vielen Fotos fahren wir weiter rein in das Tal. Die Farben der Felsen und der Untergrund wechseln. Irgendwann kann man aus dem Auto heraus gelbe Polster in den Felswänden erkennen. Es sind ebenfalls Copiapoa andina, aber hier eher gelbbraun bedornt. sehr schöne Pflanzen. Sie stehen in fast senkrechten Felsen, es ist eine ganz schöne Kletterei um an die Pflanzen heran zu kommen.
Nach der langen Rückfahrt aus dem Tal zur Ruta 5 biegen wir in einem Feldweg ab und fahren zu dem bekannten Standort von Copiapoa algarrobensis. Der Feldweg zu dem Hügel ist eine üble Waschbrettpiste. Irgendwann sind wir angekommen, schauen uns die Felsbänder an und finden die Pflanzen relativ schnell. Sie sind in allen Größen vorhanden und einige stehen auch in Blüte. Von dem Berg aus hat man einen schönen Überblick über die in Blüte stehenden Ebenen.
Danach fahren wir weiter über die Ruta 5 nach Caldera, wo wir übernachten werden.
Samenliste auf Anfrage
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