Michael Wolf - Kakteen

Heute (19.11.) verlassen wir Chañaral in Richtung Norden, wir wollen heute bis Taltal kommen und dort für etwas länger bleiben. 

Kurz hinter Chañaral halten wir an und wollen nach Eriosycen suchen, leider finden wir nur wenige Exemplare, dafür ein gibt es sehr schöne Copiapoa bridgesii zu sehen.

Und weiter geht es an der Küste entlang und später wieder ins Landesinnere. Wir biegen ab in die Quebrada de la Cachina und kommen bald an einen der bekanntesten Copiapoa-Hotspot. Südlich der Straße stehen Copiapoa columna-alba zu Millionen. Wunderschöne Pflanzen, manche sogar in Blüte. Man findet alle Altersklassen an Pflanzen, uralte Exemplare ebenso wie auch Jungpflanzen, schön zu sehen, das die Reproduktion funktioniert.

Nach sehr vielen Fotos fahren wir weiter und halten kurz darauf wieder an. Wir laufen weiter zu Fuß in der Quebrada de la Cachina Richtung Westen. Schon bald lassen sich in den Hängen rechts und links reichlich Copiapoa grandiflora und wenige Copiapoa longistaminea finden. Ein paar der C. grandiflora sind auch am blühen, mit beeindruckend großen Blüten, was den Artnamen ja begründet hat. Beim fotografieren werden wir von ein paar Truthahngeiern beobachtet, die etwas oberhalb auf den Felsen sitzen.

Auch von diesem Standort müssen wir uns nach reichlich Fotos verabschieden und fahren weiter. Aber nicht sehr weit, wir biegen ab in die Quebrada Las Lozas. Dort lassen sich u.a. ebenfalls wieder C. grandiflora und auch wieder C. longistaminea finden. Beide Arten bilden hier riesige Polster aus, der Anblick ist sehr beeindruckend. Aber wir finden auch große Polster, die vollständig abgestorben sind. Die C. longistaminea stellen sich sehr unterschiedlich dar, es gibt Pflanzen mit gräulich-grauer Epidermis und auch welche, die mehr grünlich-graue Körper haben. Auch die Bedornung geht von relativ lange Dornen bis hin zu ganz kurzen Dornen.

Weiter oben in den Hängen lassen sich Copiapoa laui finden, aber auch nur wenn man weiß wo genau die wachsen. Die winzigen Pflanzen stehen in purem Granit. Es braucht eine Weile bis sich das Auge angepasst hat, aber danach entdeckt man immer mehr Pflanzen. Unglaublich wieviele Pflanzen da auf einem Fleck stehen, quasi wie in der Pikierkiste. Beeindruckend auch, wie klein die Pflanzen hier sind. Die einzelnen Köpfe haben einen Durchmesser von unter 10 Millimeter. Außerdem soll hier Copiapoa angustiflora vorkommen. Wir suchen länger, aber mehr als eine Pflanze finden wir nicht.

Irgendwann fahren wir weiter Richtung Taltal. Wir versuchen noch an 3 Standorten Pflanzen zu finden, leider ohne Erfolg. Am Ende geht es rein nach Taltal. Wir fahren 2 Hotels an, diese sind aber leider alle belegt. Letzten Endes landen wir in der Hospederia Taltal. Nicht die beste Unterkunft, aber für die paar Tage wird es schon gehen.

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Samenliste auf Anfrage

weiter mit Tag 8



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