Heute (23.11.) wollen wir nochmal in die Quebrada Botija und nochmal nach den Copiapoa decorticans sehen. Danach geht es wieder auf der Ruta 1 in südlicher Richtung nach Paposo. Kurz vor Paposo halten wir nochmal an und schauen uns beeindruckend große Copiapoa haseltoniana (oder doch C. gigantea?) an. Weiter oben in den zum Ozean abfallenden Hängen gehen wir auf die Suche nach Copiapoa humilis. Leider finden wir trotz intensiver Suche keine Pflanzen. Erst auf dem Rückweg zum Auto finden wir eine einzige Pflanze und auch nur, weil diese in Blüte ist.
Wir fahren weiter nach Paposo und biegen auf die B-710 ab in Richtung Hochland. Irgendwann biegen wir ins Gelände ab und fahren eine ganze Weile auf Feldwegen. Wir finden sehr schöne Pflanzen und bezeichnen sie als Copiapoa gigantea. Die Pflanzen haben schon geblüht, leider finden wir keine Pflanze in Blüte. Es sind sehr große Pflanzen, die Bedornung ist komplett anderes als bei den Copiapoa haseltoniana. Die Scheitelwolle ist intensiv orange gefärbt und die Bedornung eher hell-gelb und im Scheitel eher orange-gelb. Nach vielen Fotos geht es wieder zurück Richtung Paposo, aber nicht ganz. Wir biegen nochmal eine Seitenstraße ab und an einem Hang finden wir Copiapoa eremophila. Diese Pflanzen sehen wieder ganz anders aus. Sie haben komplett schwarze Bedornung und sind auch nicht so groß wie C. gigantea. Sie bilden auch nur wenig Scheitelwolle aus und wenn, dann ist diese hell-gelb gefärbt. Die Pflanzen stehen in großen Gruppen, wir finden aber auch kleinere, noch solitäre Pflanzen.
Danach geht es zurück über Paposo nach Süden. Wir halten nochmal am Strand und schauen nach Pflanzen. Wir finden reichlich Copiapoa haseltoniana und einer heftig bedornte Eriosyce taltalensis.
Wir fahren noch weiter nach Süden, wieder Richtung Taltal und biegen ab an der Caleta Oliva. Hier ist der Typstandort von Copiapoa olivana. Ich selbst habe eine Pflanze in Kultur und wollte die unbedingt mal in Natura sehen. Am Eingang zur Caleta Oliva findet man erstmal einen Müllplatz und in der weiteren Umgebung große Gruppen von Copiapoa haseltoniana. Wenn man in die Schlucht hineinläuft stehen am Fuß der Hänge diverse Eulychnias und Echinopsis deserticola. Wenn man Copiapoa olivana finden möchte, muss man in die Hänge steigen. Dies gestaltet sich sehr schwierig, die Hänge sind sehr steil und sehr brüchig. Man findet kaum Halt, immer wieder rutscht man weg. Aber, wenn man es geschafft hat findet man die Pflanzen. Sie sehen Copiapoa humilis sehr ähnlich, sind aber eine eigene Art. Leider finden wir auch hier keine Pflanzen in Blüte. Anschließend geht es zurück nach Taltal ins Hotel.
weiter mit Tag 12
























