Am zweiten Tag ging es von Los Vilos, wo wir übernachtet hatten, weiter Richtung Norden. Bei El Teniente biegen wir ab von der Ruta 5 und fahren über Feldwege durch ein ausgetrocknetes Flussbett zum Strand. Dort finden wir relativ schnell Copiapoa pendulina. Die Pflanzen wachsen dort zwischen den Felsen und bilden große Polster. Einige Pflanzen sind sogar in Blüte. Neben der Copiapoa finden wir noch zwei andere Eriosycen, diese leider ohne Blüten.
Nach vielen Fotos geht es weiter auf der Ruta 5. Bei Punta Colorada biegen wir ab und machen uns auf die Suche nach Copiapoa armata. Man muss recht weit in das Tal hinein fahren, die Hänge dort sind sehr steil und die Pflanzen sind, zumindest an den ersten Standorten, aus dem Auto nicht zu sehen. Am ersten Standort angekommen, geht es auch gleich in den Hang. Alles sehr steil und man muss schon etwas klettern um an die Pflanzen heran zu kommen. Nach ausgiebiger Fotosession geht es weiter in das Tal hinein. Wir halten noch an einigen Standorten an, hier kann man die Polster der Pflanzen bereits aus dem Auto erkennen. Die Pflanzen sind eine Wucht, stark bedornt, mit kräftigen, braunen und teilweise auch gelben Dornen. Einige Pflanzen sind in Blüte, was uns besonders freut. Danach geht es wieder raus aus dem Tal und weiter auf der Ruta 5 in Richtung Vallenar.
In Vallenar besuchen wir noch einen Standort von Copiapoa vallenarensis. Die Pflanzen stehen in Polstern auf einer flachen Ebene. Es geht starker Wind und leider sind viele Pflanzen mit dem herumwehenden Müll bedeckt, kein schöner Anblick.
Nach 500 km Autofahrt wollen wir in Vallenar übernachten. Leider hat das angestrebte Hotel geschlossen. Letztlich finden wir bei Cabañas Del Frances eine passende Unterkunft.
Samenliste auf Anfrage
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